Gemeindepsychiatrisch ausgerichtete, therapeutische Netzwerke, die sich an den Bedürfnissen der Betroffenen orientieren, sind eine effektive Möglichkeit für die koordinierte, ambulante Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Sie sind für Patienten und Angehörige attraktiv, da sie die Behandlung im gewohnten Umfeld ermöglichen. Der Integrierte Versorgungsvertrag des BfsG bietet folgende Vorteile:

  • Es besteht ein kontinuierlicher, persönlicher Kontakt zwischen dem Betroffenen und seinen Behandlern im BfsG.
  • Der Patient wird bei der Koordination von unterschiedlichen Elementen seiner Behandlung von seinem Behandlungsteam des BfsG unterstützt.
  • Ist ein Aufenthalt im Krankenhaus unvermeidbar, bleibt auch dort der Kontakt zu den Behandlern des BfsG bestehen. Dieser kümmert sich um eine zeitnahe ambulante Möglichkeit der Weiterbehandlung.
  • Soziotherapie ist ohne bürokratische Hürden realisierbar.
  • Die Behandlung beim vertrauten Haus- oder Facharzt kann bei einer Teilnahme am BfsG problemlos fortgeführt werden.
  • Die Betroffenen werden im gewohnten Lebensumfeld behandelt und Angehörige werden auf Wunsch in die Behandlung einbezogen.
  • Die Leistungskomplexe des BfsG sind: Ärztliche Behandlung, psychotherapeutische Behandlung, Ergotherapie, Arbeitstherapie, Soziotherapie, Milieutherapie, Gemeinsame regelmäßige Teamsitzungen der Behandler und anschließende Fallbesprechungen der jeweiligen Therapeuten.
  • Die ärztliche Behandlung umfasst ausschließlich nur Leistungen der Aufnahmediagnose, einschließlich der Psychopharmakotherapie.

Das Projekt wurde leider zum Jahr 2017 beendet.

Bündnis für seelische Gesundheit e.G. | Vogelsbergstr. 63 | 55129 Mainz | Tel.06131- 55 34 284 | Email: info@bfsg-mainz.de